Weiche, mittelfeste und feste klassische Pomade

Nicht jede Pomade ist gleich und es hat auch nicht jede Pomade denselben Härtegrad oder Glanz.

Damit du nicht den gleichen Fehler, wie ich machst und dir als absoluter Pomadenanfänger eine viel zu harte Pomade zum Ausprobieren kaufst, zeige ich dir hier die verschiedenen Härtegrade von Pomaden und was welchen Typ ausmacht.

Es gibt klassische ölbasierte Pomaden in weich, mittelfest und fest. Welche Pomade zu dir und deiner Frisur passt, das erfährst du in diesem Artikel.

Klassische weiche Pomaden

Weiche Pomade auch Light oder Light Hold Pomade genannt ist butterweich und cremig. Was die Pomade so weich macht, sind zwei Dinge. Zum einen enthalten weiche Pomaden in aller Regel kein Wachs, dafür aber Öle, die deine Haare pflegen.

Der Ölanteil ist bei den weichen Pomaden besonders hoch, daher sorgen sie auch für einen sehr ordentlichen Glanz in den Haaren.

Ob du deine Haare mit einer weichen Pomade komplett stylen kannst, kommt ein bisschen auf deine Haare an. Leicht zu stylende Haare, die nicht sonderlich widerspenstig sind, können auch mit einer Light Pomade in Form gebracht werden. Einfache Slickback Frisuren sind eigentlich immer möglich und lassen sich extrem leicht über Tag nachkämmen. Da hilft aber nur ausprobieren und im Zweifel auf eine festere Sorte umschwenken.

Was man sonst noch machen kann, ist eine dünne Schicht leichte Pomade in die Haare bringen, nachdem man sie mit einer festeren Sorte in Form gelegt hat. Das gibt zusätzlichen Glanz und pflegt doppelt.

Auch Frauen können die leichten Pomaden zum Pflegen ihrer Haare nutzen, indem sie einfach eine Fingerspitze auf die Haarspitzen auftragen. Das pflegt die langen Haare da wo es oft Probleme mit Spliss gibt.

Klassische mittelfeste Pomaden

Wie es für klassische Pomaden üblich ist basiert eine mittelfeste Pomade auf Vaseline, hat also eine Ölbasis. Im Gegensatz zu weichen Pomade ist sie aber schon deutlich fester. Um es ganz genau zu machen, sind das Pomaden mit mittelfestem Halt, sie sind von mittelfester Konsistenz und erzeugen einen mittleren Glanz.

Was sie aber nicht sind, das ist mittelmäßig.

In mittelfesten Pomaden findest du oft schon Wachs, das für mehr Halt sorgt. Es ist aber in den meisten Fällen nur ein kleiner Anteil Wachs enthalten. Pflegende Öle sind natürlich auch dieser Art Pomaden zu finden.

Die Verarbeitung von mittelfesten Pomaden ist immer noch sehr einfach, denn sie lassen sich leicht aus der Dose nehmen und ohne Schwierigkeiten in den Haaren verteilen. So sind mittelfeste Pomaden ideal für Anfänger, die sich mit diesen Produkten anfreunden wollen.

Was die Frisuren angeht, ist im Grunde schon alles möglich, ob einfacher Slickback oder Pompadour, nur zu hoch kann man die Tolle oft nicht aufbauen. Falls du noch höher hinaus willst, dann bleiben dir nur die festen Pomaden.

Klassische feste Pomaden

Ölbasiert natürlich, pflegende Öle klar, aber einen erheblich höheren Anteil an Wachs, das bieten die festen Pomaden. Allerdings muss ich dazu sagen, dass der Anteil an Ölen mit der Festigkeit der Pomade abnimmt, es ist also nicht mehr so viel drin, wie in einer weichen oder mittelfesten Pomade.

Für die Verwendung bedeutet das bomebenfester Halt und weniger Glanz. Dafür kannst du mit dieser Pomade aus quasi jedem Haar, so ziemlich jede Frisur entstehen lassen. Einzige Einschränkung ist eventuell die Haarelänge, denn für eine gewaltige Tolle brauch man einiges an Länge.

Feste Pomaden eigenen sich ebenfalls gut für Menschen mit dünnen Haaren ohne viel Volumen oder natürlich auch für Menschen mit sehr widerspenstigen Haaren, die an 5 von 7 Tagen für einen Bad-Hair-Day sorgen.

Hier noch eine Warnung für Anfänger, harte Pomaden sind kein Kinderkram. Man muss echt ein bisschen Üben, um zu verstehen, wie sich das Zeug aus der Dose pellen lässt und wie man es am besten in den Haaren verteilt.

Einige Pomaden sind so fest, dass man sie mit einem Föhn erwärmen muss, um eine passende Menge aus der Dose zu kratzen. Grundsätzlich müssen aber festen Pomaden in den Händen verrieben werden, bis sie warm und weich sind.

Letzter Fakt, feste Pomade lässt sich kaum auswaschen. Du wirst also damit leben müssen immer einen gewissen Anteil der verwendeten Pomade in den Haaren zu behalten. Das muss aber nicht unbedingt ein Nachteil sein, so musst du am nächsten Tag nur wenig Pomade nachlegen und deine Haare werden über den ganzen Zeitraum gepflegt.

Alternativen zu den klassischen Pomaden

Du hast mittelfeste, weiche und auch feste Pomade probiert aber irgendwie ist es nicht dein Fall, obwohl der Look total dein Ding ist.

Es gibt eine tolle Alternative zu den klassischen ölbasierten Pomaden und das sind moderne wasserbasierte Pomaden. Sie bieten alle Vorteile der Klassiker aber lassen sich leichter verarbeiten und ganz im Gegensatz zu Pomaden mit Öl und Wachs auch noch leicht auswaschen.

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