Was genau ist eigentlich diese Pomade?

Den Begriff Pomade, den haben die meisten vielleicht schon einmal gehört, aber was dieses Zeug eigentlich wirklich ist, das wissen viele nicht.

Ich will auf dieser Seite ja nicht nur die besten Pomaden empfehlen, sondern vielleicht auch noch den einen oder anderen von dieser ganz besonders Art der Stylingproduktes überzeugen, vielleicht sogar dazu bringen, dass er Gel und Haarspray den Laufpass gibt.

Wo wäre es also besser zu starten, als ganz am Anfang und das mit der Frage, was ist Pomade eigentlich genau.

Was ist Pomade?

Pomade gibt es schon ziemlich lange, um genau zu sein, seit Ende des 18. Jahrhunderts. Die ersten Pomaden wurden damals aus tierischem Fett, meist Schweineschmalz, Äpfeln und Kräutern zusammengemischt. Der Apfel, der in der Pomade verarbeitet wurde, war der Namensgeber, denn Apfel heißt im französischen „pomme“. Zu dieser Zeit war die Pomade den Adeligen vorbehalten.

Ein moderner Pomadenhersteller zollt den ursprünglichen Rezepten besonderen Tribut. Die Dosen der Reuzel Pomaden zeigen ein Hausschwein, dessen Schmalz ein wichtiger Teil der Mischung war.

Bis Ende der 1950er war Pomade so ziemlich das einzige Stylingprodukt überhaupt. Allerdings wurde es mit der Zeit immer unbeliebter, nur um dann in den 70ern dank des Filmes Grease und John Travolta ein Revival zu erleben. Als Grease und Rock’n’Roll anderen Trends Platz machen mussten wurde es auch um die Pomade wieder ruhiger.

Heute ist Pomade wieder deutlich beliebter, das geht sogar so weit, dass das Wort Pomade auf viele Haarprodukte geschrieben wird, ob sie was mit Pomade gemeinsam haben oder nicht ist dabei oft zweitrangig.

Um es jetzt aber mal auf den Punkt zu bringen, Pomaden sind klassische Produkte zum Stylen der Haare. Sie verleihen einen ganz besonderen Glanz und riechen besonders gut. Ein großer Vorteil der Pomaden ist, dass sie die Haare pflegen und nicht wie viele andere Produkte austrocknen.

Moderne Pomaden verwenden auch kein Schweineschmalz mehr als Basis, wobei sie immer noch auf Ölbasis hergestellt werden. Dazu kamen in den letzten Jahren wasserbasierte Pomaden und auch Hybride, die UWB Pomaden.

Warum du Pomade versuchen solltest

Im ersten Moment kommt einem die klebrige Pampe in der Blechdose nicht wirklich wie eine gute Idee vor. Versuch es mal ein paar Tage, gewöhne dich an die Pomade und du wirst sehen, dass es das beste Stylingprodukt für klassische Frisuren ist.

Pomade ist super einfach und effektiv zu verwenden, sie bändigt selbst das widerspenstigste Haar. Dazu riechen Pomaden großartig und halten das Haar den ganzen Tag in Form, ohne zu beschweren.
Ebenfalls, lassen sich den ganzen Tag nachkämmen oder nachstylen, versuch das mal mit anderen Produkten.

Zwar gibt es auch einige richtig harte Pomaden, die dir als Anfänger den Spaß an diesen Produkten verderben können, aber lass dich davon nicht entmutigen und versuch es lieber erst mit einer mittelfesten Pomade.

Hier noch ein besonderer Tipp: Wenn du unter trockenen Haaren und trockener Kopfhaut und Schuppen leidest, dann ist die feuchtigkeitsspendende Pomade die deutlich bessere Wahl als z.B. ein Gel, das Haare und Kopfhaut austrocknet.

Ein letzter nicht zu unterschätzender Punkt ist, Pomade ist einfach verdammt cool.

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